TechnoAlpin

Dem Winter unter die Arme greifen

Wenn Wetter und Temperaturen nicht mitspielen und das „weiße Gold“ als Zutat fehlt, setzen Touristiker und Bergbahnbetreiber auf technisch hergestellten Schnee. Der Spezialist dafür und Weltmarktführer ist TechnoAlpin, ein Südtiroler Unternehmen mit Niederlassung in Volders.

Mit Chemie oder Künstlichem hat die Schneeherstellung aber nichts zu tun, wie TechnoAlpin Austria Geschäftsführer Martin Eppacher betont: „Es handelt sich um technischen Schnee, der zu hundert Prozent aus Wasser und sonst nichts besteht. Nicht nur für den Betreiber des Skigebietes sondern auch für den Skifahrer hat eine beschneite Piste viele Vorteile. Man fährt einfach besser und sicherer als auf einer Naturschneepiste, denn diese wird schneller weich und bricht dann ein.“

Seit der Gründung des Unternehmens in den 80er Jahren nach sehr schneearmen Wintern in Südtirol hat sich die Einstellung zu Beschneiungsanlagen geändert, so Eppacher: „Jeder hat heute verstanden, dass eine Beschneiung benötigt wird. Ist dieser Entschluss gefallen, geht es als erstes um ein Konzept, woher bekommt man ausreichend Wasser und welche Pisten sind nach Priorität gereiht wichtig. Als nächstes wird ermittelt, wieviel Wasser benötigt wird, wo ein Speicherteich gebaut werden kann, welches Fassungsvermögen dieser aufweisen muss und ob eine oder mehrere Pumpstationen nötig sind.“

Wahl des Schneeerzeugers

Für eine optimale Ausnutzung der örtlichen Gegebenheiten und der vorhandenen Ressourcen ist die Wahl des richtigen Schneeerzeugers zentral. Je nach Temperatur, Pistenbreite, benötigter Schneemenge, Gefälle oder Windsituation fällt die Wahl entweder auf Propellermaschinen oder auf Schneelanzen. „Bei minus fünf Grad kann in 50 bis 70 Stunden eine Grundpräparierung der Piste hergestellt werden. Wobei es bei der Beschneiungszeit immer darauf ankommt, ob es sich beim Untergrund um eine Wiese oder um rauhes Gelände handelt. Das ist ein Unterschied von 30 bis 70 Zentimetern, die benötigt werden. In drei Tagen ist damit im Idealfall alles soweit eingeschneit, dass die Piste von den Wintersportlern genützt werden kann.“, erklärt der TechnoAlpin Austria Geschäftsführer.

TechnoAlpin ist nicht nur der Spezialist zur Erzeugung von technischem Schnee für den Einsatz auf Pisten, Loipen oder diversen Events– das Know-How zur Beschneiung und Zerstäubung wird auch für Schneekabinen zur Abkühlung nach der Sauna (AreaSana) bzw. für Anlagen auf Baustellen zur Staub- und Geruchsbindung, oder zur Brandbekämpfung (EMI Controls) verwendet.

 


Dr. Martin Eppacher, Geschäftsführung TechnoAlpin Austria
Dr. Martin Eppacher, Geschäftsführung TechnoAlpin Austria

TechnoAlpin Austria
Johanneskapellenweg 2
6111 Volders

info@technoalpin.at

www.technoalpin.com

TechnoAlpin Austria

Kurz & bündig

Seit der Gründung steht TechnoAlpin für innovative Beschneiungstechnologie. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Bozen sorgt für optimale Schneequalität auf Skipisten weltweit und garantiert deshalb allen Kunden ein erfolgreiches Schneebusiness. In den vergangenen 27 Jahren vertrauten immer mehr Skigebietsbetreiber auf die Technologie von TechnoAlpin: das Unternehmen ist inzwischen in über 50 Ländern vertreten und betreut ca. 2.200 Kunden. Von der Planung bis zur fertigen Anlage kommt bei TechnoAlpin alles aus einer Hand. Das neue hochmoderne Ersatzteillager in Volders sorgt für reibungslose Service-und Wartungsarbeiten rund um den Globus.