BERNARD Gruppe

BERNARD GRUPPE – Planen, Beraten, Steuern, Kontrollieren – International und Regional

Hochwertige Ingenieurleistungen liefern die Mitarbeiter der BERNARD Gruppe nicht nur bei der Planung von internationalen Großprojekten wie Tunnelbauten, Wasserkraftwerken, Eisenbahnstrecken oder Erdgasleitungen, sondern auch unmittelbar in der Region – etwa beim neuen Sozialzentrum in Wattens oder dem Schulzentrum Hall in Tirol.
Wenn Dutzende Bauarbeiter unterschiedlicher Firmen ein Projekt umsetzen und im Zeitplan vorantreiben, dann ist das auch ein Verdienst von Mitarbeitern der BERNARD Gruppe, wie die Geschäftsführer Ing. Gisbert Wieser und DI Martin Seidner erläutern. „Unsere Aufgabe bei derartigen Bauten ist es, dass die Vorgaben für Qualität, Kosten und Termine eingehalten werden.
Mitte November wurde etwa das neue Sozialzentrum Wattens (Haus am Kirchfeld, Pflege Wattens) fertiggestellt, bei dem wir von Anfang an involviert waren. Dies begann bei der Betreuung des zweistufigen EU-weit ausgeschriebenen Architekturwettbewerbes, betraf nach der Auswahl des Siegerprojekts in weiterer Folge die Projektsteuerung sowie die örtliche Bauaufsicht, die statische Berechnung und endete mit der Schlüsselübergabe.“
Während beim größten Bauvorhaben in der Geschichte der Marktgemeinde Wattens eine Rundumbetreuung durch BERNARD gegeben war, sind die Experten des Haller Ingenieurbüros beim Bau des neuen Schulzentrums in Hall an ihrer Standortgemeinde speziell für die örtliche Bauaufsicht engagiert worden. „Hier sind wir quasi vom Spatenstich bis zur Übergabe involviert. Die Bauarbeiten begannen im Frühjahr 2017 und bis September 2018 soll das neue Schulzentrum fertiggestellt werden.“

Laufende Baubesprechungen
Mindestens ein BERNARD-Mitarbeiter ist während dieser Zeit ständig vor Ort eingesetzt und überwacht das Baugeschehen.
Dabei werden alle ausgeschriebenen Leistungen eingeteilt und kontrolliert, damit das Zeitmanagement auf der Baustelle störungsfrei verläuft. „Es geht dabei darum, wer, wann, wo, was machen muss. Dazu werden laufend Baubesprechungen abgehalten, denn teilweise sind bis zu 15 Firmen gleichzeitig auf der Baustelle und diese sollen sich ja nicht gegenseitig behindern“, beschreiben die Geschäftsführer der
BERNARD Gruppe diese verantwortungsvolle Aufgabe. Daneben werden noch für jeden Bauabschnitt Ausschreibungen und Abrechnungen geprüft, Zertifikate angefordert und – wie bei jedem Projekt – die Qualität der Ausführung im Auge behalten.
Die BERNARD Gruppe hat bereits Projekte auf vier Kontinenten erfolgreich abgewickelt. Umso schöner ist es für das Haller Ingenieurbüro, in Österreich und speziell in der Heimat tätig sein zu können. Martin Seidner: „Der prinzipielle Ablauf ist zwar bei allen Projekten ähnlich, wir sind aber ein Tiroler Büro und arbeiten verständlicherweise in der Nähe besonders gern.“ Eine Einstellung, die auch die Mitarbeiter teilen und daher bei lokalen Bauten besonders stolz darauf hinweisen.

BERNARD Gruppe - Ingenieurleistungen aus Hall für regionale und internationale Bauprojekte (Artikel von 2017)

Die BERNARD Gruppe ist ein Haller Ingenieurunternehmen, das aus regionalen und fachspezifischen Ingenieurbüros besteht. Das Unternehmen ist seit mehr als 30 Jahren am nationalen und internationalen Markt erfolgreich tätig.
Zu den Referenzprojekten der BERNARD Gruppe zählen Baulose der Eisenbahnachse München-Verona, Wasserkraftwerke in Asien sowie Verkehrs- und Tunnelprojekte in Indien und im Kaukasus. Die Planung von Straßen- und Eisenbahnbrücken in ganz Österreich gehört ebenso zu den Kernkompetenzen der Unternehmensgruppe wie die Abwicklung von zahlreichen Hoch- und Tiefbauprojekten im regionalen Umfeld.

Das Wissen der Mitarbeiter ist seit jeher die Stärke des Unternehmens. Mit umfangreichen Fortbildungsmaßnahmen im Rahmen des neu geschaffenen BERNARD Campus wird ab 2017 noch gezielter in den Erwerb und die Weitergabe von Fachwissen investiert.
DI Martin Seidner und Ing. Gisbert Wieser von der Geschäftsführung der BERNARD Gruppe sehen diesen Weg als entscheidendes Versprechen für eine positive Zukunft an. "Eine konsequente Aus- und Weiterbildung ist die Basis für eine optimale Marktkenntnis und die Sicherung des Wissensstandes. Daher bieten wir der Belegschaft der gesamten BERNARD Gruppe in den kommenden zwei Jahren ein hochwertiges Ausbildungsprogramm an. Das betrifft immerhin mehr als 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter", erklären Seidner und Wieser. Je nach Tätigkeit und Wissensstand erfolgt das Ausbildungsprogramm in unterschiedlicher Intensität und Staffelung. "Wir investieren nicht in Maschinen und auch nicht in das Bürogebäude, sondern primär in die Menschen."

Ein weiterer Schwerpunkt dieser Initiative ist die optimierte Vernetzung aller Unternehmen der BERNARD Gruppe untereinander. So sind die Experten der Unternehmensgruppe in Österreich und Deutschland auf insgesamt fünf Unternehmen verteilt und an verschiedenen Standorten in unterschiedlichen Fachgebieten tätig. "Daher ist es wichtig, dass die Kommunikation und Zusammenarbeit bestens funktioniert", erklären die beiden Geschäftsführer.

Interview anlässlich des Offenen Werkstores 2017

Was bedeutet Ihnen die Region Hall-Wattens als Standort

Dipl.-Ing. Martin Seidner : Wir sind generell sehr mit Tirol verbunden. Schließlich besteht das Büro seit 1983 hier, zuerst in Mils und dann in Hall in Tirol, wo wir seit 1996 an der Bahnhofstraße vertreten sind. Es ist klar, dass Hall in Tirol als Zentrale der ganzen BERNARD Gruppe bestehen bleibt. Dabei ist es uns wichtig zu betonen, dass auch viele lokale Auftraggeber in der Unternehmensgeschichte zum Erfolg des Unternehmens beigetragen haben. Wir waren und sind sehr stark mit den Tiroler Gegebenheiten konfrontiert, wie etwa dem Bau der Unterinntalbahntrasse, aber auch dank großer öffentlicher Auftraggeber wie etwa TIWAG, ÖBB oder der Asfinag bei vielen Projekten beteilig. Von der zentralen Lage an diesem Standort profitieren wir in vielen Bereichen, z.B. durch den Bahnhof als Anbindung, den auch viele Mitarbeiter nützen, aber auch durch die Nähe zu wichtigen Bildungseinrichtungen, wie etwa der HTL oder der Universität in Innsbruck – ein wichtiger Faktor bei der Mitarbeiterfindung.

Ing. Gisbert Wieser: Wenn uns Auftragsgeber hier besuchen kommen, ist es für diese immer wieder interessant zu sehen, wie schön wir es hier haben. Wenn wir ihnen die Haller Altstadt zeigen, das Land Tirol und die Berge, dann bekommen wir oft zu hören – ihr lebt‘s und arbeitet ja wie im Urlaub. Internationale Auftragsgeber bestätigen uns dann auch, dass es nicht immer wichtig ist, in einer Großstadt wie etwa Wien stationiert zu sein.

Welche Rahmenbedingungen sind notwendig, um Ihren Standort für die Zukunft zu sichern?

Ing. Gisbert Wieser: Die Rahmenbedingungen sind hier eigentlich sehr gut für uns. Was von den Mitarbeitern sehr geschätzt wird, ist wie erwähnt die Anbindung und Nähe zum Bahnhof. Auch die Stadt Hall hat uns mit unseren Plänen immer sehr gut unterstützt. Das wissen wir zu schätzen. Daher ist geplant, unser Headquarter weiterhin hier zu belassen. Der einzige Nachteil ist vielleicht, dass wir keinen internationalen Flughafen in der Nähe haben, auch wenn München nicht all‘ zu weit entfernt ist. Ansonsten sind die Rahmenbedingungen in Hall in Tirol gut. Positiv ist ebenfalls, dass, wenn wir uns an diesem Standort erweitern wollen, hier auch noch die Möglichkeit dazu haben.

Worin sehen Sie mittelfristig die größte Herausforderung für Ihr Unternehmen?

Dipl.-Ing. Martin Seidner : Das ist sicher gut ausgebildete, engagierte Mitarbeiter zu bekommen. Was nicht nur in unserer Branche ein Thema ist. Auf der anderen Seite gilt es, die erfahrenen Mitarbeiter im Unternehmen zu halten und das mit einer möglichst großen Attraktivität als Arbeitsgeber. Es ist wichtig deren Erfahrungen und Fachexpertise an jüngere Mitarbeiter weiterzugeben, damit wir in der nächsten Generation keine Wissenslücke aufweisen.

Ing. Gisbert Wieser: Eine große Herausforderung ist sicher auch das internationale Geschäft, denn wir müssen international tätig sein, um den Mitarbeiterstand zu halten.

Welche Ansprüche stellen Sie an potenzielle Bewerber und Lehrlinge? Was bieten Sie Ihren Mitarbeitern?

Dipl.-Ing. Martin Seidner : Unsere Firmenphilosophie ist es unsere Mitarbeiter zu fordern, aber auch zu fördern. Wir bieten den Mitarbeitern vielfältigste Sozialleistungen an, wie Kaffeepausen, Firmenparkplätze, Jobtickets, Abteilungsausflüge bis hin zur flexiblen Gleitzeitregelung. Wir versuchen auch familienfreundlich zu sein. Letztes Jahr haben wir dafür sogar anlässlich des Tiroler Landeswettbewerbs eine Auszeichnung als "Familienfreundlichster Betrieb 2015" erhalten, wo genau diese Faktoren bewertet wurden. In Summe alles Dinge und Aspekte, die von unseren Mitarbeitern geschätzt werden.

Ing. Gisbert Wieser: Wir haben immer wieder Lehrlinge und nicht nur in unserem klassischen Bereich als Bautechnischer Zeichner, sondern auch in unserer eigenen IT-Abteilung. Lehrlinge sind bei uns willkommen, aber in einer begrenzten Zahl. Denn wir möchten, dass sie bei uns etwas lernen können. Erfreulich ist, dass viele Lehrlinge nach dem Lehrabschluss bzw. nach dem Bundesheer in unserem Unternehmen verblieben sind. Neben den fachlichen Kenntnissen, die Voraussetzung sind, wünschen wir uns eine gewisse Flexibilität den Einsatzort betreffend. International gesehen ist es kein Muss, aber je nach Bereich der Anstellung wünschen wir uns schon die Bereitschaft für Auslandseinsätze.

Worin gründet sich Ihr Erfolg?

Dipl.-Ing. Martin Seidner : Das hängt sicher in erster Linie mit der langjährigen und großen Erfahrung unserer Mitarbeiter zusammen und damit auch mit dem Know-How, das man sich national und international erarbeitet hat. Dazu gehört sicher, dass unser Leistungsspektrum sehr breit gefächert ist. Das bedeutet, dass wir Gesamtlösungen, aber auch einzelne Sparten anbieten können.

Ing. Gisbert Wieser: Mitarbeiter und unserer Leistungsspektrum zusammengefasst, denn wir haben keine Maschinen, die etwas produzieren. Es war schon 1983 bei der Gründung des Unternehmens durch Herrn Bernard dessen Ziel, ein interdisziplinäres Ingenieurbüro aufzubauen und mit dieser Vision hat er Recht behalten.

Welche Maßnahmen setzen Sie in Bezug auf Umweltschutz und gute Nachbarschaft?

Dipl.-Ing. Martin Seidner : Ein Teil unserer Tätigkeit beschäftigt sich mit Raum- und Umweltthemen, Hochwasserschutz und ökologische Baumaßnahmen. Was unseren Standort hier anbelangt, sind wir als Büro quasi emissionsfrei, da wir ja hauptsächlich Daten und Papier produzieren.
Wenn wir eine Bauaufsicht übernehmen, dann ist es im Sinne der Bauherren, dass wir die Nachbarn möglichst gut informieren, ob etwa lärm- oder schmutzintensive Arbeiten anfallen. Dann hat man auch ein gutes Einvernehmen.


Persönliche Fragen:

Ich lerne von…

Dipl.-Ing. Martin Seidner: Experten und unseren erfahrenen Mitarbeitern, aber auch von nicht vereinnahmten Denkweisen oder Zugängen, wie z.B. von meinen Kindern.
Ing. Gisbert Wieser: Auch von unseren Mitarbeitern, da man als Geschäftsführer auch manchmal zu weit vom Detailwissen weg ist und auf der anderen Seite von der eigenen Erfahrung.

Ich würde gerne erfinden…

Dipl.-Ing. Martin Seidner: Eine Maschine, die den Geschirrspüler von selber ein- und ausräumt.

Ich freue mich auf…

Dipl.-Ing. Martin Seidner: Darüber, dass wir in Tirol eine sichere und schöne Gegend mit höchster Lebensqualität   vorfinden, in der wir gut leben und arbeiten können.
Ing. Gisbert Wieser: Auf den nächsten Tag und die nächste Herausforderung.

DI Martin Seidner und Ing. Gisbert Wieser, Geschäftsführung Bernard
DI Martin Seidner und Ing. Gisbert Wieser, Geschäftsführung Bernard

BERNARD Gruppe
Bahnhofstraße 19
6060 Hall in Tirol

office@bernard-ing.com

www.bernard-ing.com

Bernard Gruppe

Kurz & bündig

Die BERNARD Gruppe steht seit mehr als 30 Jahren für interdisziplinäre Ingenieurleistungen, bietet umfassende
technische und wirtschaftliche Beratung, realisiert komplette
Planungen, steuert Projektentwicklungen und
kontrolliert Projektabläufe in der Ausführung. Insgesamt sind rund 400 Mitarbeiter in der Gruppe beschäftigt und lösen hochspezialisierte Aufgabenstellungen.