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Stadtmarketing Hall in Tirol


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Energie und Wasser der Hall AG

Trinkwasser, Wasserkraft und Sonnenenergie

Mit dem Wasserkraftwerk, der Photovoltaikanlage und dem Trinkwasserhochbehälter verfügt die Hall AG am Standort Walderbrücke in Absam über drei Vorzeigeprojekte. Hier wird die Tradition der Gewinnung aus Wasserkraft gelebt, nebenan kostbares Trinkwasser gespeichert und mittels Photovoltaik die Kraft der Sonne in Strom umgewandelt.

Die Hall AG versorgt als Stromerzeuger, Netzbetreiber und Energielieferant rund 17.000 Kundenanlagen sowie zahlreiche Betriebe in Hall, Absam, Mils, Volders und in Teilen von Ampass, Tulfes und Thaur mit elektrischer Energie. Dabei werden über das Stromnetz der Hall AG jährlich rund 150 Mio. kWh elektrische Energie verteilt. Rund vierzig Prozent des gesamten Strombedarfes werden durch acht betriebseigene Kraftwerke abgedeckt. Eines davon ist das Kraftwerk Walderbrücke, wie DI Mag. Artur Egger, Technischer Vorstand der Hall AG, erklärt: „Das Kraftwerk ist 1913 gebaut worden und war mit seinen 12 Mio. kWh ursprünglich für die gesamte Stromversorgung der Stadt Hall ausreichend. In der Zwischenzeit hat sich das natürlich verändert und wir sind bei über dem Zehnfachen des damaligen Strombedarfs.“ Dabei sind die weiteren Wachstumsaussichten beachtlich. „Unter der Berücksichtigung des Ausbaus der Elektromobilität kann man in den nächsten ein, zwei Jahrzehnten durchaus von einer deutlichen Steigerung des Strombedarfs pro Haushalt – aber auch der Unternehmen - ausgehen“, sieht Mag Christian Holzknecht, Vorstandsvorsitzender der Hall AG  spannende Zeiten auf die Hall AG zukommen: „Zwar haben derzeit die Preise ein Niveau erreicht, das uns erlaubt,  2017 einen Teil der Kostenersparnis an den Kunden weiterzugeben, ob das aber von Dauer sein kann, hängt von den Entwicklungen auf den internationalen Märkten ab.“

Photovoltaik Walderbrücke

Die im Jahr 2011 errichtete Photovoltaik-Anlage auf dem Areal des Trinkwasser-Hochbehälters in der Walderstrasse in Absam wurde 2013 südlich des Hochbehälters um weitere 22 Paneele - die sich nach dem Sonnenstand ausrichten - sowie drei Forschungspaneele erweitert. Die einzelnen Paneele besitzen ein mehrachsiges Nachführsystem mit nur einem Antrieb. Mit einer Jahreserzeugung von rund 160.000 kWh können rund fünfzig Haushalte versorgt werden. Die gewonnene Energie wird zu hundert Prozent in das Stromnetz der Hall AG eingespeist.

Trinkwasserhochbehälter

Der Trinkwasserhochbehälter wurde 2010 saniert, zeitgleich mit der Errichtung der Photovoltaikanlage. „Die aus den 50er Jahren stammende Anlage dient dem Ausgleich von Lastschwankungen in Trinkwassernetz. Der Speicherinhalt entspricht in etwa dem Tagesbedarf der Stadt Hall, also rund fünf Millionen Liter Wasser“, beschreibt der Technische Vorstand der Hall AG die wertvolle Infrastruktureinrichtung. Im nächsten Jahr werden wir die Planung des neuen Hochbehälters Halltaler Hof angehen. Die Anlage dient als Zwischenbehälter, bevor das Wasser ins Netz der Stadt Hall i.T. eingespeist wird. Für den Notfall verfügen wir zudem über die Möglichkeit, Trinkwasser aus dem Thaurer Munitionsstollen und von der WVA Innsbruck zu beziehen. Somit kann das Risiko einer Unterbrechung der Trinkwasserversorgung minimiert werden. Eine Situation wie 1992, als die Bettelwurfmure unsere Quellen im Halltal zerstörte, ist somit ausgeschlossen“, verspricht DI Mag. Artur Egger.

Mag. Christian Holzknecht, Vorstandsvorsitzender Hall AG
Mag. Christian Holzknecht, Vorstandsvorsitzender Hall AG

Hall AG, Augasse 6, 6060 Hall in Tirol
Tel. 05223/5855
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www.hall.ag

Hall AG

Kurz & bündig

Die Hall AG ist bei der zweiten Auflage des "Offenen Werkstors" gleich mit zwei Sparten vertreten:   Unter dem Motto "Energie & Wasser" können drei Betriebe in Absam besucht werden: das Kraftwerk Walderbrücke - als zugleich ältestes Wasserkraftwerk in der Region - die Photovoltaikanlage mit ihren 29 Sonnenpaneelen sowie der Trinkwasserhochbehälter in direkter Nähe der Anlage, der 2010 saniert wurde.