Recheis Teigwaren

Innovative Ideen für den besten Geschmack

Bevor eine neue Nudelsorte von Recheis den Kunden serviert wird,
entwickeln Teams aus Spezialistendas beste Produkt mit der optimalen Rezeptur und Form. Dabei wird ausschließlich auf natürliche Zutaten gesetzt. Denn der Trend zu bewusster, ausgewogener Ernährung setzt sich fort.

Ideen sind gefragt, wenn es darum geht dem Geschmack der Kunden gerecht zu werden und zu bleiben. Firmeninhaber Stefan Recheis und Geschäftsführer Mag. Martin Terzer vertrauen dabei auf die langjährige Erfahrung der Mitarbeiter im Familienunternehmen: „Markt und Trends werden ständig beobachtet. Hinter jedem neuen Produkt steckt eine umfangreiche Recherche des Entwicklungsteams. Dieses besteht aus Mitarbeitern des Marketings und Produktmanagements, der Produkt-entwicklung, des Qualitätsmanagements, der Herstellung, Technik, bis hin zu Lebensmitteltechnologen und Ernährungsexperten.
Auch unser Vertrieb wird mit einbezogen.

Verkostungen und Tests
Die nächsten Schritte bei der Entwicklung eines neuen Nudelproduktes sind Probeproduktionen, Kochversuche, Verkostungen in der Recheis Küche und Tests im Labor. Geschmack, Biss, Kochverhalten bzw.
Kocheigenschaften, Optik und Farbe werden bestimmt und untersucht. „Für unsere Recheis Nudeln verwenden wir ausschließlich natürliche Zutaten: besten Hartweizen, reines Wasser aus dem Tiroler Naturschutzgebiet Karwendel und hochwertige, herkunftsgesicherte Eier aus Österreich. Darüber hinaus hat sich das Unternehmen auch auf die Verarbeitung weiterer Rohstoffe spezialisiert, wie biologischen Hartweizen, Dinkel, Mehrkornmischungen, Tomaten und Spinat“, erklären Stefan Recheis und Martin Terzer. Die Entwicklung von Innovationen ist für den Marktführer unverzichtbar: „Es ist unsere Aufgabe, neue Produkte zu entwickeln und einzuführen, denn damit kann Recheis das gesamte Segment weiterentwickeln. Gerade auch Nudeln aus alternativen Rohstoffen wie Dinkel, Vollkorn, Superfood, Kräuter und Chili oder kohlenhydratreduzierte Produkte werden mit großem Interesse angenommen. Das hat Potential und belebt das Segment, denn Innovationen sind Wachstumstreiber.“ Recheis Nudeln sind österreichweit im Handel erhältlich. Damit eine neue Sorte erst im Einkaufskorb und später am Teller daheim landet, bedarf es auch der richtigen Form und der optimalen Verpackung. Oberste Priorität bei Recheis ist es immer, Produkte zu entwickeln, die aus rein natürlichen Zutaten bestehen, schmecken und gelingsicher sind!

Standortsicherung und Nachhaltigkeit (Artikel von 2017)

Bei Recheis wurden und werden derzeit die Weichen für die Zukunft gestellt. Denn das Unternehmen will die bemerkenswerte Erfolgsgeschichte, die vor 128 Jahren in Hall in Tirol begann, weiterschreiben. Dazu investieren die Geschäftsführer Stefan Recheis und Martin Terzer in die Standortsicherung. Die mittlerweile auf 210 Mitarbeiter angewachsene Unternehmensgruppe setzt zudem in allen Bereichen weiterhin auf Qualität und Innovation.

Es ist ein Projekt für die nächsten zwanzig Jahre, welches derzeit von Stefan Recheis und Martin Terzer, den beiden Geschäftsführern des Familienunternehmens Recheis, umgesetzt wird: "Wir investieren in den Jahren 2016/17 rund 4,4 Millionen Euro, um den Standort zu sichern. Das bedeutet, dass wir etwa im Verwaltungsbereich Büros dazu bauen und damit mehr als dreißig neue, moderne Arbeitsplätze schaffen. Das ist notwendig geworden, da wir als Recheis-Gruppe stark wachsen. Zum einen betrifft das die Recheis Frische Küche GmbH mit der Marke "mama-bringt’s", aber auch die Recheis Vertriebs GmbH, mit der wir Produkte, die gut in unserer Portfolio passen, vertreiben. Und natürlich Recheis selber."

Auch im Innovationsbereich setzt Recheis auf zusätzliche Kräfte. „Wir haben mehrere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Recheis Ideenfabrik angestellt. Dazu wurde in der Zwischenzeit auch eine Nachhaltigkeitsbeauftragte eingesetzt, die sich um diesen wichtigen Bereich kümmert und die in Zusammenarbeit mit unseren Kunden sehr aktiv ist“, berichten die beiden Geschäftsführer und erklären weiter: „Wir sind Marktführer in Österreich im Lebensmittelhandel bei Teigwaren und auch in der Gastronomie entwickelt es sich sehr gut. Mit der Marke Recheis haben wir einen Bekanntheitsgrad von fast neunzig Prozent erreicht. Gekauft werden unsere beliebten Nudelprodukte wegen der Hochwertigkeit der verwendeten Zutaten und der hohen Qualität, die wir seit 128 Jahren garantieren. Dazu setzen wir seit jeher auf Innovation. So werden heuer zehn neue Artikel auf den Markt gebracht und nächstes Jahr sieht es ähnlich aus. Das ist wichtig, um den Markt zu beleben.“ Investiert wird auch in den Produktionsbereich in Form von weiteren Silos. Dies ist Stefan Recheis und Martin Terzer wichtig, da das Unternehmen verstärkt auf alternative Rohstoffe, wie Dinkel, Vollkorn, etc. setzt.

Hausintern werden derzeit neue Konzepte entwickelt, um die bereits sehr hohen Standards bei der Produktionssicherheit durch neue Hygienemaßnahmen weiterzuentwickeln. Das betrifft Mitarbeiter, aber auch Besucher wie Handwerker, die im Haus tätig sind. Im Mittelpunt steht dabei immer die Qualitätssicherung. Hohe Ansprüche werden auch in Bezug auf die Mitarbeiterauswahl angewandt: „Wir haben in der Gruppe zur Zeit 210 Mitarbeiter, das ist vor allem auf das starke Wachstum im Gastronomiebereich zurückzuführen. Seit 2015 gibt es bei Recheis auch ein Lehrlingsprogramm mit mittlerweile drei motivierten Lehrlingen“, freuen sich die Geschäftsführer über den jungen Mitarbeiterzuwachs. Ein weiterer Ausbau des Programmes hängt von der Entwicklung des Unternehmens ab. 
 

Interview anlässlich des Offenen Werkstores 2016

Was bedeutet Ihnen die Region Hall-Wattens als Standort?

Stefan Recheis: In erster Linie Tradition. Wir sind seit über 125 Jahren an diesem Standort hier in der Mitte der Stadt. In den 80iger Jahren hat sich Recheis die Standortfrage gestellt und dabei war auch Oberösterreich im Gespräch. Aber mein Vater als damaliger Geschäftsführer hat alle Für und Wider sorgsam abgewogen und entschieden in Hall zu bleiben. Wir greifen in unserer Produktion auf das große Spezialwissen unserer Fachkräfte zurück und es ist wichtig dieses Know-How zu erhalten. Ich bin mir sicher, dass maßgebliche Mitarbeitergruppen nicht mit übersiedelt wären und damit hätten wir viel Wissen eingebüßt. In einer intensiven, zehnjährigen Bauphase wurde unser Haller Stammwerk in den 90iger Jahren umgebaut und erweitert. Wir halten auch heute am Standort Hall fest, investieren laufend in den Ausbau und haben auch unser zweites Werk hier in Hall errichtet.

Welche Rahmenbedingungen sind notwendig um Ihren Standort für die Zukunft zu sichern?

Stefan Recheis: Ein sehr wichtiger Punkt ist es, auch in Zukunft geeignete, qualifizierte Mitarbeiter zu finden. Aber dabei sehe ich von den Rahmenbedingungen her kein großes Problem, da ja die Nähe zu Innsbruck gegeben ist und auch die Stadt Hall einen Zuzug erlebt.

Worin sehen Sie mittelfristig die größte Herausforderung für Ihr Unternehmen?

Stefan Recheis: Für uns ist die größte Herausforderung die Weiterentwicklung des Teigwarenmarktes. Weiters wollen wir uns auch in anderen, verwandten Geschäftsfeldern langfristig erfolgreich etablieren, wie es uns in den vergangenen Jahren bereits gut gelungen ist. Unsere Aufgabe ist es, die Marke Recheis und ihr Image weiterhin so zu pflegen, dass der hohe Bekanntheits- und Beliebtheitsgrad gehalten werden können.  Recheis ist die beliebteste Nudelmarke Österreichs. Mit über 32% Marktanteil in Österreich erreichen wir in diesem Segment einen europäischen Spitzenwert und den wollen wir kontinuierlich ausbauen.

Welche Ansprüche stellen Sie an potenzielle Bewerber & Lehrlinge? Was bieten Sie Ihren Mitarbeitern?

Stefan Recheis: Wir haben ein sehr professionelles Personalmanagement, welches das Auswahlverfahren und Einstellungsprocedere nach genauen Richtlinien koordiniert. Einem Mitarbeiter, der dieses Auswahlverfahren positiv abschließt und bei uns zu arbeiten beginnt, bieten wir einen sicheren, abwechslungsreichen Arbeitsplatz mit Entwicklungsmöglichkeiten in einem familiären Umfeld. Die Zufriedenheit unserer MitarbeiterInnen spiegelt sich auch in der niedrigen Fluktuationsquote wieder.
Klar, früher hat man gesagt, wenn du mit zwanzig Jahren beim Recheis anfängst, dann stell dich darauf ein, dass du die nächsten vierzig Jahre beim Recheis bleiben wirst und dort in Pension gehst. Das ist natürlich nicht mehr so, da sich unsere Gesellschaft samt der Arbeitsmarktsituation verändert hat. Aber wir können stolz auf viele Mitarbeiter blicken, die seit langen Jahren zufrieden in unserem Unternehmen arbeiten.
Die Aus- und Weiterbildung unserer MitarbeiterInnen ist uns besonders wichtig. Unser Personalmanagement organisiert viele Fortbildungsmaßnahmen, sowohl genereller Natur als auch ganz speziell für bestimmte Jobprofile. Das beginnt beim Deutschkurs, geht über Business-Englischkurse bis hin zu Spezialkursen für spezielle Mitarbeitergruppen oder auch Einzelpersonen. Auch im Bereich Gesundheitsvorsorge am Arbeitsplatz setzen wir sehr viele Schwerpunkte. Vom Angebot einer kostenlosen gesunden Jause über eine hochwertige Mittagsverpflegung bis hin zu gemeinsamen sportlichen Ausflügen - wie Wandern, Langlaufen oder Skifahren.

Worin gründet sich Ihr Erfolg?

Stefan Recheis: Recheis ist ein nachhaltig wirtschaftender Familienbetrieb. Jede Generation – ich führe das Unternehmen jetzt in der fünften Generation – musste sich eigenen Herausforderungen stellen. Wir legen seit jeher ein starkes Augenmerk darauf, die Marke zu pflegen, die Qualität unserer Produkte sehr hoch zu halten und beste Herstellungsverfahren anzuwenden. Von Generation zu  Generation ist das so gemacht worden und ich denke, dass hier der Grund für den Erfolg liegt. Als Familienunternehmen mit einer konstanten Geschäftsführung, die sich auf den langfristigen Erfolg konzentriert, ist es sicher einfacher nachhaltig zu agieren. Unternehmen, die sehr oft Ihre Geschäftsführung wechseln, tun sich da deutlich schwerer.  

Welche Maßnahmen setzen Sie in Bezug auf Umweltschutz und gute Nachbarschaft?

Stefan Recheis: Unser Vorteil ist, dass wir ein nahezu emissionsloses Unternehmen sind. Es ist uns ein Anliegen, unsere Produkte im Einklang mit der Natur herzustellen, denn aus der Natur kommen schließlich auch die Rohstoffe Hartweizen, Wasser und Eier aus denen wir unser Produkt herstellen.
In den Bereichen Energie und Umweltschutz haben wir in den letzten Jahrzehnten sehr viel gemacht. Im Jahr 2012 haben wir eine große Photovoltaik-Anlage am Firmendach installiert, die so viel Strom im Jahr produziert, dass fünfzig Haushalte versorgt werden können. Unsere Heizungsanlage wurde bereits vor vielen Jahren von Öl auf das umweltfreundlichere Gas umgestellt. Auch im Bereich der Schallemissionen wurden viele Verbesserungen umgesetzt. Weiters reduzieren wir jedes Jahr mit vielen Maßnahmen die CO2 Werte.


Persönliche Fragen:

Ich lerne von…
von meinen Vorfahren und lerne täglich von unseren Kunden und Lieferanten dazu.

Ich würde gerne erfinden…
Die Red Bull-Nudel…

Ich freue mich auf …
Die Möglichkeit der Haller Bevölkerung unser Unternehmen, das die meisten bis dato nur von außen kennen,  von innen zu zeigen.

Mag. Martin Terzer und Stefan Recheis, Geschäftsführung
Mag. Martin Terzer und Stefan Recheis, Geschäftsführung

Recheis Teigwaren GmbH
Fassergasse 8 – 10 6060 Hall in Tirol

info@recheis.com
www.recheis.at

Recheis Teigwaren

Kurz & bündig

Die beliebteste österreichische Nudelmarke kommt aus
Hall, dem Herzen Tirols. 1889 legte Josef Recheis den Grundstein für die erste Teigwarenmanufaktur Österreichs.
Recheis ist stolz darauf, ein Familienunternehmen mit langer Tradition zu sein. Der Name Recheis steht für Genuss, höchste Qualität und Produktvielfalt. Österreichs beliebteste
Nudeln werden von über 100 Mitarbeitern sorgfältig
mit dem kristallklaren Wasser aus dem Naturschutzgebiet
Karwendel, dem besten Hartweizen und hochwertigen Eiern
aus Österreich hergestellt.