GUTMANN 

Energie für Wärme und Mobilität

Mit seinen rund fünfzig Metern Höhe ist der Pelletsspeicher im Westen von Hall in Tirol ein unübersehbares Industriegebäude. Mitte 2020 erhielt der markante Turm durch die Familie Gutmann seine aktuelle Funktion. Mit einem maximalen Fassungsvermögen von bis zu 10.000 Tonnen Pellets ist das Gebäude einer der größten seiner Art in Österreich und setzt Maßstäbe in Lagerung und Logistik. Diese Kapazität gewährleistet eine kontinuierliche Versorgungssicherheit mit hochwertigen Holzpellets für Tirol und die umliegenden Bundesländer sowie Südtirol. Als Prokurist für die Wärme- und Kälteanlagen bei GUTMANN Energiesysteme GmbH ist Nikolaus Eller u.a. für den Betrieb des integrierten Blockheizkraftwerks im Pelletsspeicher verantwortlich: „Die Familie Gutmann versucht sich immer weiterzuentwickeln, kreativ zu sein und zu zeigen, welche Energieformen man den Tiroler Kunden zur Verfügung stellen kann“.
Der Pelletsspeicher in Hall ist dafür ein gutes Beispiel: Dort werden Pellets nicht nur gelagert, sondern auch strengen Qualitätssicherungsmaßnahmen unterzogen und aufbereitet. Zusätzlich werden vor Ort in einem Holzvergaser mit angeschlossenem Blockheizkraftwerk Strom und Wärme erzeugt, die als Ökostrom bzw. Fernwärme in regionale Netze eingespeist werden.

Regional und kostengünstig

Pellets erfreuen sich bei der Bevölkerung großer Beliebtheit. Für Nikolaus Eller nachvollziehbar: „Pellets sind ein reines Nebenprodukt aus der Sägeproduktion. Das Rundholz wird zum Beispiel zu Brettern verarbeitet und die Sägespäne werden durch eine Matrize durchgepresst und mit einem Bindemittel in Form gebracht. Man hat quasi aus Abfall ein ökologisch wertvolles Produkt kreiert. Dazu kommt noch, dass unsere Pellets zu 80 Prozent aus Tirol kommen und je nach Jahreszeit um 20 bis 25 Prozent günstiger als Alternativen sind.“ Sein Tipp für alle Preisbewussten: Wenn möglich von April bis Juli den Pellets Vorrat auffüllen! Die Pellets von GUTMANN werden je nach Bedarf lose oder in Sackware nach Hause geliefert sowie im Ab-Hof-Verkauf angeboten.

Größter privater Energielieferant
Den Grundstein für das familiengeführte Unternehmen legten 1960 Albert Sen. und Katharina Gutmann. In den folgenden Jahrzehnten wuchs GUTMANN zu einem Multi-Energieversorger heran, der sich heute stolz als Westösterreichs größter privater Energielieferant darstellen darf. „Bei Gutmann stehen Tradition, Innovation und Kundenorientierung im Mittelpunkt – wir sind damit der ideale Partner für eine nachhaltige Energiezukunft“, betont Nikolaus Eller und verweist darauf, dass GUTMANN täglich Energie für Wärme und Mobilität an tausende zufriedene Kundinnen und Kunden liefert. Unter der Leitung von Geschäftsführer Albert Gutmann Jun. wurden ab den 1990er Jahren die Tankstellen in der Region kontinuierlich erweitert und modernisiert. Heute erstreckt sich das Gutmann-Tankstellennetz auf rund 100 Standorte in Tirol, Vorarlberg, Kärnten, Salzburg, Oberösterreich, Niederösterreich und Wien. Mit Alexander Gutmann trägt seit 2013 die dritte Generation die Verantwortung für die Ökostrom- und Erdgassparte, sowie den Aufbau der beiden Tochterunternehmen da emobil GmbH und GUTMANN Energiesysteme GmbH. Zusätzlich zum ausgedehnten Tankstellennetz, wird eine vielfältige Palette an Services und Produkten angeboten, darunter 100 % österreichischer Ökostrom, Erdgas, Pellets, Heizöl und Festbrennstoffe. Mit einem engagierten Team von über 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie einer LKW-Flotte von rund 45 Fahrzeugen, werden die Kundinnen und Kunden mit einer sicheren und schnellen Energieversorgung unterstützt.

Junge Generation in Top Unternehmen

Patrick Edelmann, 21 Jahre, Mitarbeiter in der Technikabteilung bei Gutmann in Innsbruck

„Bevor ich bei Gutmann tätig war, habe ich die fünfjährige HTL mit Matura im Bereich Elektronik und technische Informatik abgeschlossen. Anschließend war ich bei einer GUTMANN Tankstelle fix angestellt und bin bei Bedarf an anderen Standorten eingesprungen.

Nach dem Zivildienst durfte ich wie vereinbart im Büro in der Technikabteilung beginnen.

Mein Aufgabengebiet ist u.a. die Überwachung bzw. die Funktion der Zapfsäulen, der Austausch mit Behörden und zum Teil bin ich auch für das „Pricing“ zuständig. Das bedeutet, dass an den Zapfsäulen der richtige Preis für Super oder Diesel steht. Ich bin im Büro sehr nett aufgenommen worden und wir sind ein super Team. Das war aber auch schon bei meinen Jobs in den Tankstellen so. Ich bin mittlerweile gut in mein Aufgabengebiet reingewachsen und mir gefällt, dass ich schon früh Verantwortung bekommen habe“.

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