Die INNIO Group erweiterte ihre Produktionskapazitäten um ein neues Werk mit mehr als 6.400 m 2 in Hall in Tirol. Die moderne Komponentenfertigung ermöglicht weiteres Wachstum.
Die Übersiedlung von Bestandsanlagen von Jenbach nach Hall in Tirol sowie die Installation weiterer neuer Anlagen erfolgte bereits im Vorjahr. Die Entscheidung für das ehemalige Geppert-Areal in der Oberen Lend war eine logische. Denn das nur zwanzig Kilometer von der Produktionsstätte in Jenbach entfernte Gebäude, das erst 2016 errichtet wurde, eignet sich hinsichtlich Größe, Infrastruktur, aber auch Lage hervorragend für eine Erweiterung der Produktionskapazitäten. Seit Herbst werden hier Bauteile für Jenbacher Motoren gefertigt.
Innovatives Technologieunternehmen
„Unser neues Werk ist ein starkes Bekenntnis zu Wachstum – und zu unserem Produktionsstandort Tirol. Gleichzeitig erweitern wir damit unser Einzugsgebiet für Fachkräfte, die künftig auch in Hall an der Fertigung der weltweit nachgefragten Energielösungen mitwirken können. Vor allem Metalltechniker, Maschinenbautechniker und CNC-Bediener können bei uns ein interessantes Aufgabenfeld finden“, erklärt Martin Mühlbacher, Vice President Operations und Standortleiter der INNIO Group in Jenbach.
Trotz weiterer Digitalisierung und dem Einsatz moderner Robotik-Technik bleiben Fachkräfte gefragt. Als attraktiver Arbeitgeber sucht INNIO sowohl in Jenbach als auch in Hall in Tirol weiterhin Mitarbeiter für den technischen Bereich ebenso wie beispielsweise für Verwaltung, Logistik, Forschung und Entwicklung. Vielfältige Karrierechancen sind bei INNIO ebenso selbstverständlich wie verschiedenste Benefits, von Prämien über Sport- und Gesundheitsaktivitäten bis zum Firmenfahrrad. Auch längere berufliche Auslandseinsätze wie zum Beispiel in den USA sind möglich.
Dynamische Entwicklung von Künstlicher Intelligenz
„Wir wachsen. Ein Hintergrund unserer Produktionserweiterung ist die dynamische Entwicklung von Künstlicher Intelligenz, die unser weltweites Energiesystem vor neue Herausforderungen stellt. Denn das öffentliche Stromnetz wird den enormen Strombedarf der dafür notwendigen Rechenzentren oft nicht decken können. Dann braucht es modulare, dezentrale Kraftwerke zur effizienten Energieversorgung wie unsere weltweit installierten Jenbacher Motoren aus Tirol“, beschreibt Martin Mühlbacher die wirtschaftliche Lage, und ergänzt: „Aus diesem Grund bauen wir schon seit längerer Zeit die Produktion in Jenbach aus und sind jetzt im nächsten Wachstumsschub. In der Energiebranche geht es um Schnelligkeit. Wir sehen in Tirol gut qualifizierte Mitarbeiter, haben eine eigene Lehrausbildung und entwickeln, fertigen und liefern Energielösungen, die hohe Anforderungen an Qualität und Präzision erfüllen. Wir sind ein führender Anbieter von Energielösungen und Services und haben uns deshalb entschieden, die Chance mit dem Standort in Hall zu nutzen.“

Aktuell arbeite ich im Bereich Motorenreparatur. Zu meinen Aufgaben gehört es, alte Motoren zu zerlegen, zu reparieren und neu aufzubereiten. Mir gefällt, dass die Ausbilder uns viel zeigen und wir auch selbstständig arbeiten und ausprobieren dürfen. Mein erstes Lehrjahr habe ich in der Lehrwerkstätte verbracht. Dort habe ich die Grundlagen im Schweißen, Drehen, Fräsen und in der Elektrotechnik erlernt. Seit Kurzem bin ich in der Produktionshalle und Teil eines großen Teams. Zu INNIO bin ich gekommen, da ich während meiner Zeit an der Polytechnischen Schule eine Schnupperwoche hier machen durfte. Das hat mir von Anfang an sehr gut gefallen. Ursprünglich wollte ich Technische Zeichnerin werden, aber mir wurden auch andere Berufsmöglichkeiten gezeigt. Mechatronik hat mir schließlich am besten gefallen. Nach der Lehre möchte ich im Unternehmen bleiben und vielleicht später die Chance nutzen, für INNIO im Ausland zu arbeiten – zum Beispiel in den USA.