Das Familienunternehmen Tiroler Rohre GmbH (TRM) blickt trotz allgemein schwieriger Lage in der Industrie und Baubranche auf ein gutes Geschäftsjahr 2025 zurück. Die Rohr- und Pfahlsysteme aus duktilem Gusseisen werden in der Wasserwirtschaft und dem Spezialtiefbau weltweit eingesetzt und sind gefragt.
Den Hauptgrund für die erfreuliche wirtschaftliche Entwicklung sieht TRM-Geschäftsführer DI Max Kloger vor allem in langfristigen strategischen Entscheidungen: „Wir haben immer schon ein starkes Augenmerk darauf gelegt, dass wir breit aufgestellt sind. 2025 hat sich für uns deutlich besser entwickelt, als wir uns das erwartet haben. Trotz der wirtschaftlichen und konjunkturellen Rahmenbedingungen konnten wir dieses Jahr mit einer Umsatzsteigerung von rund 15 Prozent erfreulich abschließen. Dabei haben wir insbesondere von der sehr guten Entwicklung in Italien profitiert. Unser südlicher Nachbar hat im Gegensatz zu vielen anderen Ländern Europas die Gelder, die sie nach der Pandemie von der EU bekommen haben, in die Wirtschaft in Form von vielen Förderprogrammen gesteckt. Das hat gerade in unserem Bereich viel positive Stimmung erzeugt.“
Gefragte Beschneiungsanlagen
Schneearme und milde Winter häufen sich.Grundvoraussetzung für das Gelingen einer Beschneiungsanlage sind das Know-how und eine Wasserleitung, die allen Anforderungen im Hochgebirge sowie sehr hohen Drücken standhält. Das Gussrohrsystem der Tiroler Rohre GmbH ist seit über 30 Jahren im Schneeleitungsbereich erprobt. „Wir haben im Schneebereich die Situation, dass international die Nachfrage immer größer wird. Das heißt, dass viele Länder, die bisher wenig investiert haben, sehr stark aufgeholt haben“, beschreibt Max Kloger eine für den Tourismus in all seinen Formen wichtige Entwicklung und ergänzt: „Wir gehen davon aus, dass wir hier noch weitere Projekte gewinnen können. Es zeichnet sich schon ab, dass das Thema Schnee-Erzeugung in diesem Jahr noch intensiv werden wird. Das gilt auch für das Thema Wasserversorgung. Es gibt in vielen Gebieten größere Wasserprojekte, um sich als Gesellschaft auf eine Zeit einzustellen, wenn es eventuell weniger Wasser gibt.“
Investitionen
für Generationen
Am Standort in Hall investierte die TRM in den vergangenen Jahren neben
Gebäudesanierungen auch in moderne Arbeitsplätze und den Bereich automatisierte,
computergesteuerte Qualitätssicherung. „Wir investieren in die Zukunft und
denken als Familienunternehmen nicht unbedingt an das Quartalsergebnis, sondern
an die nächste Generation. Dementsprechend investieren wir auch nach anderen
Zyklen als etwa Konzerne. Digitalisierung ist längst selbstverständlich. Es
gilt auch die Chancen der Künstlichen Intelligenz zu nützen, um insgesamt
besser zu werden, sonst wird man von der Konkurrenz überholt“, erklärt der
TRM-Geschäftsführer, der positiv auf die Entwicklung für 2026 blickt: Wichtig
sei es vor allem,
als Industrieunternehmen die Produktivität zu steigern, da die Kosten für die
Produktion ständig steigen. Als sicherer Arbeitgeber von 254 Mitarbeitern am
Standort Hall stehen die TRM für innovative Produkttechnologien sowie
professionelle Kompetenz.

Ich absolviere derzeit eine 3,5-jährige Lehre bei den Tiroler Rohren als Teil eines Teams, das zuständig dafür ist, dass die Produktion läuft. Zu meinen Aufgaben gehören Reparaturen an Maschinen, beispielsweise der Ausbau und Tausch von Motoren, Getrieben, Hydraulik- und Pneumatik-Zylindern. Es ist spannend herauszufinden, wo das Problem liegt und warum eine Maschine nicht das macht, was sie soll. Ich war von klein auf immer schon handwerklich interessiert. Das Unternehmen ist mir von einem Kollegen empfohlen worden und nachdem ich hier schnuppern durfte, habe ich mich für eine Lehre bei TRM entschieden. Das Arbeitsklima ist angenehm und wir haben ein tolles Team. Wenn ein Lehrling ein Problem hat, sei es was die Arbeit oder die Schule betrifft, wird gerne geholfen.