Direkt am Fuße des Patscherkofel im Unternehmerzentrum in Sistrans liegt die Zentrale von World Direct. Hier mit Panoramablick auf die Nordkette wird Software entwickelt und IT-Infrastruktur für Medizin, Energie, Immobilien, Finanz, Telekommunikation und für Öffentliche Dienste betrieben.
Seit mittlerweile rund 25 Jahren stellt sich ein Team rund um Geschäftsführer Alexander Wolf und Mario Raunig, Head of Marketing & Innovations, mit viel Leidenschaft den komplexen Herausforderungen ihrer Kunden: „Gemeinsam mit unserem Mutterkonzern A1 und innovativen Kooperationspartnern gestalten wir eine erfolgreiche und nachhaltige digitale Zukunft.Intelligente Warmwasserspeicher unterstützen die Energiewende bis in die kleinsten Haushaltseinheiten, die größte Telefonanlage Österreichs sichert die Datensouveränität und geopolitische Unabhängigkeit von großen Herstellern. Durch den Betrieb in österreichischen Hochleistungs-Rechenzentren sorgen wir für maximale Resilienz und Betriebssicherheit von kritischen Diensten, die ein bevorzugtes Ziel von Cyberangriffen sind.“
Bestes Jahr seit der Gründung
Hinter World Direct liegt ein herausforderndes Jahr, in dem das Unternehmen auch
die allgemeine schwierige Wirtschaftslage gespürt hat. „Das war für uns ungewöhnlich, denn bisher waren wir im IT-Bereich von solchen Tendenzen nicht betroffen. Leicht verzögert ist das auch bei uns angekommen, deshalb haben wir uns konsolidiert und bei Projekten und bei Serviceangeboten neu priorisiert. Dadurch haben wir 2025 sehr gut mit dem besten wirtschaftlichen Ergebnis in den 25 Jahren seit unserer Gründung abschließen können“, berichtet Alexander Wolf und ergänzt: „Durch die KI getrieben und auch durch andere Strömungen ausgelöst, ist die Auftragslage auch für dieses Jahr sehr gut. In all unseren Kompetenzbereichen sind wir voll ausgelastet, arbeiten an neuen innovativen Diensten und sind mit spannenden Projekten versorgt.“
Abhängigkeiten reduzieren
Für die erfolgreiche Entwicklung macht Mario Raunig zwei Ursachen mitverantwortlich: „Das eine ist das Thema Klima- und Nachhaltigkeit, wo wir in vielen Bereichen mit unseren Innovationen der Zeit voraus sind und die regulatorische Seite z.B. betreffend Förderungen und Möglichkeiten der digitalen Abwicklung nun entsprechend nachzieht. Der zweite Punkt betrifft das Thema Datensicherheit, das nun immer mehr ins Bewusstsein der Kunden gedrungen ist. Neben Microsoft-lastigen Lösungen setzen wir daher verstärkt auf Open-Source Technologien und den Betrieb in Österreich, um die Abhängigkeit von großen Software-Konzernen zu reduzieren.“ Immer schnelllebiger wird das Arbeitsleben bei World Direct, wenn das Thema KI mit einfließt. „In der Zwischenzeit gibt es KI-Innovationszyklen von unter drei Monaten. Wir sehen die KI als virtuelles Teammitglied, das uns unterstützt, noch produktiver und effizienter zu sein.
Die rasend schnelle Entwicklung auf dem Gebiet ist eine große Herausforderung für uns. Während wir nicht jedem Hype folgen möchten, müssen wir trotzdem flexibel und technologisch am Ball bleiben“, beschreibt Geschäftsführer Alexander Wolf die KI-Strategie, auf die das Unternehmen in diesem Jahr einen starken Fokus setzt.

Ich bin zurzeit intern für die technische Unterstützung von MitarbeiterInnen zuständig, eine abwechslungsreiche Tätigkeit. Das passiert hier im Haus in den Abteilungen, aber auch über Fernwartung an anderen Standorten. Dabei bekomme ich immer mehr Verantwortung übertragen, etwa bei den Leih-Notebooks, wo ich z.B. die Vergabe dokumentieren muss. Ich bin dankbar für die Chance bei World Direct eine Lehre machen zu können. Die Handelsakademie habe ich abgebrochen, da ich doch lieber eine Lehre machen wollte. Mit dem Computer habe ich mich seit meiner Kindheit beschäftigt, der Beruf passt daher perfekt zu mir. Mir gefällt es sehr gut hier und ich lerne sehr viel von meinen Arbeitskollegen. Wir sind hier fast schon eine Art Freundeskreis, vor allem in der Abteilung.